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Boule 3+3=1
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Boule-Set
Wir spielen auf bis zu 15 Bahnen „Boule“ (Pétanque), das Kugelspie
 aus Frankreich an folgenden Terminen, wenn Wetter und Temperaturen es zulassen:

  • Dienstag     11.00 Uhr und 14.30 Uhr (im Winter 14.00 Uhr)
  • Mittwoch     17.00 Uhr (im Sommer)
  • Donnerstag 14.30 Uhr (im Winter 14.00 Uhr)
  • Sonntag       11.00 Uhr
  • und natürlich an anderen Terminen nach Absprache.
Gäste sind stets gern gesehen. Auch Anfänger sind stets willkommen. Kugeln können anfänglich gestellt werden.

Auskünfte bei Hans Engelskirchen: 02131-602917
oder hans.engelskirchen@tc-vorster-wald.de



boule-nrw


Boule (Pétanque) Termine in Kaarst-Vorst, Sommer 2018

Sonntag 22.04.2018 10:00 Uhr 1. Spieltag der Kreisliga Niederrhein
des Boule und Pétanque Verbandes NRW,
TC Vorster Wald e.V., Am Holzbüttger Haus 2 in
Kaarst-Vorst
ca. 70 Teilnehmer

Sonntag 13.05.2018 10:00 Uhr 2. Spieltag der Bezirksklasse Niederrhein
des Boule und Pétanque Verbandes NRW,
TC Vorster Wald e.V., Am Holzbüttger Haus 2 in
Kaarst-Vorst
ca. 70 Teilnehmer

Sonntag 26.08.2018 11:00 Uhr Boule (Pétanque) Meisterschaft des
Rhein-Kreis-Neuss, TC Vorster Wald e.V.,
Am Holzbüttger Haus 2 in Kaarst-Vorst
ca. 30 Teilnehmer

Sonntag 02.09.2018 10:00 Uhr 3. Spieltag der Bezirksklasse Niederrhein
des Boule und Pétanque Verbandes NRW,
TC Vorster Wald e.V., Am Holzbüttger Haus 2 in
Kaarst-Vorst
ca 70 Teilnehmer

Sonntag 09.09 2018 11:00 Uhr Boule (Pétanque) Turnier der
Düsseldorfer Stadtliga,
TC Vorster Wald e.V., Am Holzbüttger Haus 2 in
Kaarst-Vorst
ca- 30 Teilnehmer

Sonntag 30.09.2018 10:00 Uhr 4. Spieltag der Kreisliga Niederrhein
des Boule und Pétanque Verbandes NRW,
TC Vorster Wald e.V., Am Holzbüttger Haus 2 in
Kaarst-Vorst
ca 70 Teilnehmer

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Boule im Regen

Am Sonntag, den 13. Mai 2018, war der zweite Ligaspieltag des Boule-Verbandes.

Die Bezirksklasse mit unserer ersten Mannschaft spielte auf unserer Anlage von 9:30 bis nach 19 Uhr meist in strömendem Regen.
Zehn Mannschaften mit über 70 Spielerinnen und Spielern waren anwesend. In unserer Mannschaft spielten Lydia und Horst Runge,
 Ulla Rinne, Gerlind Engelskirchen, Wolfgang Dietrich. Bernard Mang, Harry Ziegert und Ago Lepore. Die Begegnungen mit Benrath
 und Gerresheim 2 haben wir verloren. Gegen Ratingen-Lintorf gelang uns ein Sieg. Vor allem die Niederlage gegen Gerresheim
 war äußerst knapp. Zweimal schoss der Gegner bei unserer Führung das Schweinchen aus und konnte daher vier Punkte zum Sieg machen,
 da er noch so viele Kugeln auf der Hand hatte. Bei der dritten Doublette führten wir 12:0 und mussten uns doch mit 13:12 geschlagen geben.

Liga-180513Liga-180513
Liga-180513Liga-180513

Unsere zweite Mannschaft (Reiner Wiegand, Sigrid Amtsberg, Petra Ruppert, Horst Thur, Nick Meyer, Christoph Walter, Rolf Schäfer,
 Reinhold Michels und Peter Höck) spielte an gleichen Tag in Dormagen-Gohr in der Kreisliga. Die Begegnung gegen Gerresheim 5 wurde
 gewonnen und die gegen Geldern-Pont wurde verloren. Auch in Dormagen regnete es stark, so dass die dritte Begegnung wegen
 Unbespielbarkeit der Bahnen nicht mehr durchgeführt werden konnte. Sie wird am nächsten Spieltag nachgeholt werden.


1. Spieltag der Boule-Ligen


Am 22. April 2018 war der erste Spieltag der Boule-Ligen. Unsere 1. Mannschaft (Wolfgang Dietrich, Lydia und Horst Runge, Harry Ziegert, Ulla Rinne, Bernard Mang
und Reiner Wiegand) spielte in der Bezirksklasse in Ratingen-Lintorf und die 2. Mannschaft (Sigrid Amtsberg, Gerlind Engelskirchen, Petra Rupprecht, Horst Thur,
 Nick Meyer und Christoph Walter) in der Kreiliga auf unserer Anlage in Vorst.

Kaarst-Vorst 1 erlebte zwei Überraschungen an einem Tag. Zunächst verlor man  gegen den Mitaufsteiger Dormagen-Stürzelberg 1 klar mit 4:1. Die anschließende
Überraschung gelang im Duell mit dem letztjährigen Zweitplatzierten Wuppertaler PTSV 3 mit einer denkbar knappen 3:2 Niederlage gegen den höher eingeschätzten
Rivalen. Am Ende des Tages stehen damit zwei Verlustpunkte auf dem Konto, aber die letzte Partie hinterlässt Hoffnungen auf bessere Ergebnisse.

Die 2. Mannschaft verlor zunächst gegen Dormagen-Stürzelberg 3 deutlich mit 5:0. Das zweite Spiel konnten wir gegen Solingen 4:1 gewinnen, so dass wir nun in der
Mitte der Tabelle stehen. Zahlreiche Zuschauer begleiteten die Spiele der 76 Teilnehmer auf 15 Bahnen in Vorst und auch unsere Bürgemeisterin Dr. Nienhaus, die zur
gleichzeitig laufenden Tennis-Saisoneröffnung „Deutschland spielt Tennis“ gekommen war, sah kurz zu.

Am 13. Mai 2018 spielt die 2. Mannschaft in Dormagen (Kreisliga) und die 1. Mannschaft und die neun weiteren Mannschaften der Bezirksklasse auf unserer Anlage.
Über 70 Teilnehmer werden wieder erwartet.

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Vorst

Vorst

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 1. Spieltag der Düsseldorfer Stadtliga Boule
 
Tshirt nachdenken
Am 15. April traten Bouler vom Vorster Wald zum ersten Mal in der Düsseldorfer Stadtliga an. Dort spielen Vereine aus der näheren Umgebung mit Lizenz- und Hobbyspielern. Wir spielten beim SC Unterbach in Erkrath und trugen zum ersten Mal die schönen weinroten Shirts unseres neuen Sponsors Domaine Gérard (siehe Fotos). Gegen drei andere Teams haben wir gespielt und einmal gewonnen und zweimal verloren.
alle

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Bouleturnier für Kids
 
Im Rahmen des VHS-Ferienprogramms hat am 3. und 4. April 2918
 auf unserer Anlage ein Kurs „Bouleturnier für  Kids“ stattgefunden.

Unser Mitglied Wolfgang Dietrich hat mit Unterstützung von einigen
 anderen Boulern Kindern (8 bis 13 Jahre alt) das Boulespiel gezeigt.

 Es wurden Trainingsübungen und Spiele gemacht, die großes Interesse
 hervorriefen.

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Winterturnier der Bouleabteilung


Am Sonntag, den 18. Februar 2018, fand unser diesjähriges Winterturnier statt. Bei
strahlendem Winterwetter nahmen 25 Spielerinnen und Spieler an drei Spielrunden

„Doublette super melée“ teil. Am Ende hatten vier Teilnehmer dreimal gewonnen:

Ago Lepore, Dieter Rinne, Bernd Schmitt und Conny Schuh.

Wir gratulieren!

Nach dem Turnier gab es ein gemeinsames Essen bei Marcel mit etwa dreißig Teilnehmern.

Allen hat der Tag sehr gut gefallen.
WT 18
WT-18

WT 18



Training


Am 6. Januar 2018 hat Daniel Dias
(U23-Bundestrainer des Bouleverbandes) ein Training für die Lizenzspieler der Bouleabteilung durchgeführt.
Vier Stunden wurde verschiedene Lege- und Schießtechniken geübt. Es hat Spaß gemacht und alle haben viel gelernt. 

Boule/Training_mit_Bundestrainer    Teilgenommen haben:
  • Sigrid Amtsberg,
  • Petra Rupprecht,
  • Lydia und Horst Runge,
  • Christoph Walter,
  • Horst Thur,
  • Harry Ziegert,
  • Reinhold Michels,
  • Nick Meyer,
  • Reiner Wiegand und
  • Wolfgang Dietrich.
   Rechts steht unser Trainer



Der Aufstieg in die Bezirksklasse ist gelungen

boule
Die NGZ am 18.10.17
sk

  Der Kaarster Stadtkurier am 4.10.17

So wie die Christen am Sonntagmorgen ihr Erntedankfest feierten, so konnten die 12 Bouler ihre sportliche Ernte am Abend mit ihren Partnern feiern. Die Arbeit der letzten 11 Trainingsmonate wurde mit dem Aufstieg aus der Kreisliga in die Bezirksklasse belohnt. Ob Kälte, Sonne oder Regen, immer standen die Bouler an den beiden Trainingstagen in der Woche auf dem Platz. Das war auch ein Grund für das beste Abschneiden der letzten Jahre und das Verständnis untereinander sowie die Harmonie im gesamten Umfeld.
 
Es lag Endspielgeruch in der frühen sonnigen Luft als unsere Bouler in Viersen eintrafen. Die heutigen Konkurrenten um Platz 1 waren Geldern-Pont 2 ( 2. Tabellenplatz ) und Viersen 4 ( 3. Tabellen Platz ), die alle noch aufsteigen konnten. Ein Sieg über eine der beiden Mannschaften und Kaarst-Vorst hätte sein Ziel erreicht. Die Aufstellungen für den ersten Wettkampf standen schon seit 3 Wochen fest und so wurde auch noch intensiver trainiert. Mit Erfolg. Die erste Triplette mit Harry Ziegert, Ago Lepore und Bernard Mang gewannen zum Auftakt mit 13:5 über die rote Truppe aus Geldern. Sie führten schon mit 7:0, ließen dann aber den Gegner noch einmal auf 9:4 herankommen ehe sie die letzten und entscheidenden Kugeln legten. Harry hatte einen guten Start als Leger erwischt. Ago war ein sicherer Milieu und Bernard, der das Terrain noch nicht kannte, war entsprechend informiert worden und schoss wie gewohnt sehr gut. 1:0.
 
Was machte die zweite Triplette? Hier lagen zu Beginn Lydia und Horst Runge und Wolfgang Dietrich mit 0:4 im Rückstand. Noch kein Grund zur Unruhe. Sie legten nach und es stand schnell 4:4. Danach wurde es zähflüssiger und die Kaarster mussten immer einem knappen Vorsprung hinterherhechten. Erstmals beim Stand von 8:7 übernahmen sie die Führung, aber nicht lange. Wieder wechselte die Führung bis zum 12:11 hin und her. Leider fing sich unser Trio zum Schluss einen 2er des Gegners ein und so verloren wir mit 12:13. Es stand nun 1:1.
 
Noch nichts war entschieden. Dies übernahmen nun die drei Doubletten. Harry und Ago untermauerten ihren heutigen guten Auftakt mit einem 13:10 Sieg. Sie starteten furios und lagen 7:0 in Führung. Danach kam Geldern mächtig auf und plötzlich stand es 9:10 gegen uns. Beide Vorster Bouler behielten aber die Nerven und gingen wieder mit 11:10 in Führung ehe auch sie mit einem finalen 2er den Schlusspunkt zum 13:10 legten. 2:1
 
Über die neu formierte Doublette Reiner Wiegand und Ulla Rinne gibt es nicht viel zu berichten außer der Tatsache, dass sie eine dominante, nicht zu erwartende Leistung ablieferten. 13:0, ein überragendes Ergebnis für dieses Duo. Ullas letzte Kugel war messerscharf an die Sau gelegt und dieser Sieg brachte bereits dien Aufstieg und großer Jubel aller Spieler aus Kaarst-Vorst nebst Anhängern brandete auf.
 
Dies störte das dritte Duo mit Lydia und Horst keinesfalls. Sie spulten ihr Programm ab. Führten nach zähen Spielen mit 10:4 und es sah nach einem weiteren Sieg aus. Dies vereitelten aber tapfer kämpfende Bouler aus Geldern und sie drehten den Spieß um. Beide Kaarster lagen noch mit 12:10 in Führung als es dem Konkurrenten gelang, einen Sauschuss so zu ziehen, dass er mit der letzten Kugel 3 Punkte machte. 12:13 und das Spiel war aus. Aber nicht der Traum vom Aufstieg. 3:2 war der Endstand gegen Geldern-Pont.
 
Nun stand das letzte Spiel gegen den Gastgeber aus Viersen an. Triplette 1 mit Harry, Ago und Bernard siegten mit 13:7 ungefährdet. Über 4:0 und 8:7 hauten sie zum Schluss einen 5er hin und damit war das Spiel entschieden. Triplette 2 mit Gerlind Engelskirchen, Horst und Wolfgang hatten einen sehr schweren Gegner vor der Brust. Auch hier lagen sie schnell mit 0:4 im Rückstand, gingen erst- und einmalig mit 8:7 in Führung ehe das gegnerische Trio um den Jungstar Luca Jöris doch noch mit 12:13 gewann. Es stand also wieder 1:1.
 
Die drei Doubletten mit Reiner und Ulla, sowie Gerlind und Bernard, sowie Hans Engelskirchen und Wolfgang verloren ihre Matches mit 8:13, 4:13 und 7:13. Doublette 1 hatte es mit einem saustarken Schießer zu tun, Doublette 2 verlor letztendlich das Match klar durch einen zwischenzeitlichen 4er nach Sauschuss und Doublette 3 bekam in der vorletzten Aufnahme den unerwarteten Gnadenstoß mit einem 6er. Vielleicht war bei allen die Luft raus. 1:4 aus Sicht der Gäste. Die Tabelle sah am Ende wie folgt aus:

 

Platz

Mannschaft

Siege +/-

Spiele +/-

Diff.

Punkte +/-

Diff.

1

Kaarst-Vorst 1

8

:

2

29

:

21

8

504

:

438

66

2

Viersen 4

7

:

3

32

:

18

14

534

:

429

105

3

Geldern-Pont 2

6

:

4

28

:

22

6

514

:

480

34

4

Krefeld SuS 2

4

:

6

25

:

25

0

488

:

439

49

5

Geldern-Pont 3

4

:

6

20

:

30

-10

435

:

531

-96

6

Erkrath CdP 6

1

:

9

16

:

34

-18

406

:

564

-158

 
 
Auf der anschließenden Saisonabschlussfeier ging es im Clubhaus laut und hoch her. Die Freude war allen Spielern nebst Partnern anzusehen und zu spüren. So schnell hatten wir mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Der Aufstieg war es für 2018 geplant. Nun planen wir anders und kämpfen im nächsten Jahr um den Nicht-Abstiegsplatz 8. Harte Arbeit und verfeinerte Techniken werden wieder unser wöchentliches Brot sein. Ab November geht es los. Der Oktober ist zum Abkühlen und zum Spaßhaben da.
 
Am Feiertag, den 3.10. nehmen zum ersten Mal vier Doubletten am Turnier in Weilerswist teil. Auch das ist ein Indiz für die gestiegene Lust am Boule. In Kaarst- Vorst rumort es, im positiven Sinne.


3. Spieltag der Kreisliga B in Viersen

 
Kreisligaspieltag-in-Viersen-170903 Kreisligaspieltag-in-Viersen-170903

Nach dem 2. Spieltag lagen die Vorster Bouler punktgleich auf dem 2. Tabellenplatz. Wer hätte gedacht, dass wir vor dem letzten Spieltag alleiniger Tabellenführer der Kreisliga B sind?

Dies gelang am Sonntag der Lizenzspieler-Truppe, die mit 9 Boulern in Viersen antraten. Drei Siege jeweils mit 3:2 und ein überragendes Paar Lydia und Horst Runge, die alleine in ihren Tripletten und Doubletten für 6 Siege standen. Die letzten Trainingswochen zahlten sich bei allen eingesetzten Spielern aus.

Kreisligaspieltag-in-Viersen-170903

Begonnen hatte der Spieltag mit der Begegnung Erkrath 6 gegen uns. Nach den beiden ersten Tripletten stand es 1:1. Der Niederlage des Trios Harry, Ago und Ulla stand der Sieg von Lydia, Horst und Wolfgang gegenüber. Nun mussten die Doubletten die Entscheidung bringen. Wir spielten sie wie in den letzten Tagen geplant mit Ago und Ulla (1), Gerlind und Wolfgang (2) sowie mit Lydia und Horst (3). Hier setzten sich Doublette 2 und 3 mit 13:9 bzw. mit 13:2 durch und bügelten die knappe 10:13 Niederlage der Doublette 1 aus. Damit war der erste Gesamtsieg mit 3:2 eingefahren.

Der nächste Kontrahent hieß Krefeld SuS 2.  Zwei deutliche Tripletten Siege mit 13:8 in der neuen Besetzung Hans, Reiner, Ago und ein 13:4 durch Lydia, Horst, Wolfgang ließen die Herzen der Vorster frohlocken, aber noch war nichts gewonnen.  Krefeld konterte und glich aus dank zweier klarer Siege mit 4:13 und 0:13. Nun lag es an Doublette 3 aus dem Unentschieden einen Sieg zu machen. Dies löste das Ehepaar Runge souverän. Sie ließen keinen Zweifel aufkommen, wer dieses Spiel gewinnen wird. Am Ende stand ein deutlicher 13:1 Sieg auf dem Metallschild und der zweite Sieg mit 3:2 war eingefahren.  Alle Vorster Mitspieler gratulierten und die Meinung war, dass sie uns den A… gerettet hätten. Das könnte man vornehmer ausdrücken, aber es war spontan und in diesem Moment passend.

Danach erfolgte eine längere Pause, da wir auf ein komplett neues Feld wechseln mussten, wo aber noch etliche Partien kein Ende gefunden hatten. Wir nutzten die Pause zur Besinnung, cool down und neuen taktischen Maßnahmen. Wir wussten in diesem Moment, dass unser bisheriger härtester Rivale Viersen 4 zwei Niederlagen hinnehmen musste. Jetzt hieß es gegen Geldern Pont 3 den Deckel für heute zu zumachen.

Wir stellten noch einmal dieselbe Aufstellung wie im ersten heutigen Duell auf. Triplette 1 mit Harry, Ago und Ulla verloren leider mit 2:13. Was lief bei Triplette 2 mit Lydia, Horst und Wolfgang? Nach einer 4:0 Führung des Gegners drehten sie auf. Kurz vor Schluss stand es aber wieder 12:11 für Geldern. Sie ließen einen Matchball liegen und Kaarst-Vorst blieb im Rennen. In dieser entscheidenden Aufnahme lief alles wie am Schnürchen. 2 Punkte fuhren wir zum nervenaufreibenden Spiel ein und es stand 13:12 und damit 1:1 insgesamt. Nun kam es wieder auf die drei Doubletten an. D 2 mit Gerlind und Wolfgang verloren deutlich mit 3:13, parallel hatten aber Ago und Ulla ihr Spiel mit 13:4 gewonnen. Also wieder stand es kurz vor Schluss 2:2. Wer erlöste uns? Natürlich am heutigen Tag das Ehepaar Runge! Mit einem deutlichen 13:1 Sieg war auch dieses Spiel für Kaarst-Vorst mit 3:2 gewonnen.

Somit sah das Tabellenbild am Abend wie folgt aus:

Kaarst-Vorst 7:1 Siege/Niederlagen 
Viersen 4        5:3
Geldern Pont 2      5:3

Aus dem Zweikampf wird am letzten Spieltag ein Dreikampf. Wie das Drehbuch es perfekt gelegt hat, trifft Kaarst-Vorst zuerst auf Geldern-Pont 2 und abschließend auf Viersen 4. Hitchcock hätte es nicht besser schreiben können.

Ein Sieg und wir steigen auf. Bei zwei Niederlagen muss der Rechenschieber helfen. Es ist daher nicht die Zeit sich auf diesem Polster auszuruhen, denn wir haben sicherlich alle schon einmal in unserem Leben Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Optimismus ist dennoch angesagt.

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Ü 55 Quali in Wuppertal am 19.8.2017

Wuppertal ist für Berg und Tal bekannt sowohl
auf
der Straße als auch seit gestern auf dem
Bouleplatz.

Erstmalig seit Jahren traten zwei hoffnungsvolle
Mannschaften zur Ü 55 Quali an.

Team 1 mit Ago Lepore, Wolfgang Dietrich und
Ursula Rinne und Team 2 mit Gerlind Engelskirchen
sowie Lydia und Horst Runge.

Hans Engelskirchen stand als Ersatz zur Seite
für den Fall einer plötzlichen Absage.
Wuppertal
 
34 Mannschaften traten beim Wuppertaler PTSV an. 5 Runden waren zu spielen auf – ich nehme es vorweg – sehr unterschiedlichen Böden. Dazu kamen auf einigen Bahnen noch sehr große Gefälle und Kuhlen nebst vielen kleinen und großen Steinen. Das klingt nach Ausreden für unser Abschneiden. Team 1 wurde am Ende 32. und Team 2 34. Und damit Letzter. Soweit der Bericht. Da man aber um zu gewinnen auch erst einmal verlieren lernen muss, schreibe ich weiter.

Team 1 traf in der ersten Runde auf ein gemischtes Team aus Ratingen, Solingen, Düsseldorf, die am Ende des Tages Platz 3 belegten. Nach wenigen Minuten lagen wir mit 0:8 hinten. Es fing gleich mit einem Fünfer gegen uns an. Danach begann unser Zähigkeit. Das  war das große positive Merkmal von Team 1 an diesem sonnigen, bewölkten und regnerischen Tag. Vielleicht fehlte daher am Ende immer etwas Konzentration. Nachdem wir einige Punkte herankamen, setzte sich aber das Mixed Trio ab und gewann am Ende deutlich mit 13:5. Vier von unseren fünf heutigen Spielen waren nach 75 Minuten noch nicht entschieden und verlangten noch zwei weitere Aufnahmen. Wir waren immer die Letzten oder Vorletzten, die noch auf der Anlage spielten. So blieben wir zwar im Fluss, hatten aber sehr wenige Minuten Pause.

Team 2 war näher an einem Sieg. Anfangs Punkt für Punkt für oder gegen Vorst ging es nach 75 Minuten auch hier beim Spielstand von 7:8 in die Verlängerung. Der Wuppertaler Gegner drehte hier auf und setzte nach zwei restlichen Aufnahmen den Punktestand auf 7:13. Die Wuppertaler wurden 23. in der Endabrechnung.

Runde 2 brachte für Team 1 ein gewohntes Bild. 1:7 nach wenigen Aufnahmen! Eine Viersener/ Krefelder Kombination legte druckvoll auf und wir hechteten hinterher. Wir kamen wieder heran, aber immer glitt uns unser Gegner aus der Hand und wir gingen nie in Führung. Nach Verlängerung stand es 8:11.

Team 2 hatte einen noch gleichwertigen Gegner vor der Brust. Gegen ein Trio aus Wermelskirchen / Leverkusen ( am Ende Platz 25 ) blieben sie lange auf Augenhöhe und immer nahe dran. Im Schlussspurt setzen sie sich aber mit 13:9 durch und für beide Kaarster Mannschaften standen jeweils 0:2 Punkte zu Buche.

In Runde 4 traf das Team 1 auf ein Dormagener Terzett und es lief erneut nach dem selben Drehbuch ab. Der Opponent ging in Führung und wir blieben zäh am Ball bzw. an der Kugel. Es ging punktemäßig hin und her und es war unser heutiges bestes Spiel. Legen und Schießen klappte besser, aber auch beim Gegner. Kurz vor Ende der 75 Minuten gelangen beiden Parteien vier Sauschüsse hintereinander. Danach hatten wir ein mentales Loch und setzten die beiden letzten Aufnahmen in den Sand bzw. in die weiche pechschwarze Erde und verloren noch deutlich mit 7:13.

Team 2 traf es noch härter. Eine klare 2:13 Angelegenheit gegen einen überragenden Schießer auf schwerem Boden, dem unserem Team nicht so recht lag. Diese Mannschaft aus Engelskirchen belegte am Ende Rang 28 und fand wohl zu ihrem besten Spiel gegen den Namensvetter Gerlind Engelskirchen & Co.

Runde 5: In diesem letzten Spiel bekam es Team 1 ebenfalls mit einer Mannschaft aus Engelskirchen zu tun. Rückstand 0:3 nach der ersten Aufnahme. Ein gewohntes Bild. Aufholjagd, gute Schüsse auf beiden Seiten. Abwechselnd auf tiefem Boden Hochportées, die auf den Punkt ankamen oder in eine Querrichtung vorbeiflogen ohne erkennbaren Grund. In der einzigen Partie unter 75 Minuten war die Moral zum Schluss deutlich gesunken und  in der letzten Aufnahme versuchten wir 4 Sauschüsse, um uns in die nächste Aufnahme zu retten bevor der 13. Punkt angezeigt wurde. Das Unvermögen blieb uns hold und es setzte die klarste Niederlage mit 4:13.

Team 2 traf es noch härter. Gegen drei Erkrather sahen sie keine Sonne und verloren klar mit 1:13.

Bisher ausgelassen habe ich bewusst die Runde 3. Denn da loste der Computer Kaarst 1 gegen Kaarst 2. Ein internes Duell! Entsprechend gelöster war die Stimmung. Wieder lag Team 1 mit 0:2 im Rückstand. Ein sehr welliger Boden verlangte hohe Aufmerksamkeit und das Lesen des Bodens war entscheidend. Abwechselnde Führungen, gute Kugeln am Schwein und Schüsse auf die richtige Kugel waren selten, kamen aber vor. Vor der letzten Aufnahme stand es 12:12. Team 1 war das glücklichere Team und setzte den 13. Punkt. Ein Foto beider Mannschaften mit dem Bild des 13. Punktes lässt zwar fröhliche Bouler erkennen, aber auch ein schwach gelegtes letztes Bild. Nur zwei Kugeln nahe an der Sau und der Rest deutlich davor oder dahinter.

So sahen unsere heutigen Spiele nicht immer aus, aber die Gleichmäßigkeit jedes einzelnen Spielers fehlte heute. Waren es die ungewohnten Untergründe, die stärkeren Gegner, die eigene Nervosität, die mangelnden Pausen oder taktische Fehler? Das bleibt zu analysieren. Zeit genug bis zum 3. Ligaspieltag bleibt uns darüber nachzudenken. Vorbereitend trainieren wir am kommenden Samstag in Viersen auf gegnerischem Terrain.

20.08.2017

Wolfgang Dietrich

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Qualifikation zur NRW Meisterschaft in Köln-Höhenhaus
 
Liebe TC Vorster,

folgend unser Bericht von der gestrigen Rheinüberquerungzwecks Qualifikation
zur NRW Meisterschaft:

Am Ende stark aufgeholt

Der Samstagsausflug nach Köln-Höhenhaus brachte zwar ( noch ) keine
Qualifikation zur Teilnahme an der NRW Meisterschaft, aber viele neue
Erkenntnisse.
Lydia und Horst Runge traten in der Doublette mixte an, begleitet von Wolfgang.

Auf einem großem Gelände fanden die Kaarster Bouler über 40 nahezu
ähnliche Plätze vor, mit kleinen Tücken wie Dellen und kleine Hügeln ähnlich
wie bei uns auf Bahn 3. Zur Quali traten 39 Teams an. Ziel war es die begehrten
ersten 16 Plätze zu erringen, damit man sich am Folgetag ebenfalls in Köln
um die NRW Meisterschaft bemüht. Das Topteam hatte 265 Ranglistenpunkte,
ein gutes Dutzend Mannschaften jedoch nur Null Punkte. Also viele Neulinge,
so wie wir.
Boule/NRW-Meisterschaft-2017
Das erste Spiel begann schon mit der härtesten Nuss. Ein Köln Duo mit 74 RLP forderte viel. Horst und Lydia gingen in der ersten Aufnahme mit 2:0 in Führung. Die Kölner glichen zum 2:2 aus. Danach ging der Zug schnell in Richtung deutlicher Niederlage. Erst beim 2:9 konnten die Kaarster noch einen Punkt erringen, der aber keine Wende brachte. Am Ende stand eine 3:13 Niederlage in den Büchern.

In der zweiten Runde traf Ehepaar Runge auf einen alten Bekannten, Serge Malin, heute spielend für Viersen. Er war ehemaliger Trainer in Vorst und heute standen sie sich gegenüber. Lydia und Horst gingen in zwei Aufnahmen mit 2:0 in Führung. Wieder erfolgte der Gegenschlag zum 2:2 Ausgleich und der Ausbau der Führung auf 2:5. Jetzt ließ man sich aber nicht schocken von der schnellen Bahn. Lydia stellte ihre Legetaktik auf quasi kegeln um. Das brachte zusammen mit perfekten Schüssen von Horst einen Vierer und sie führten mit 6:5.  Die Gegner ließen sich davon leider nicht beeindrucken und gingen Stück für Stück mit 6:8 in Führung. Danach schlug unser Team wieder zurück und führte mit 9:8. Spannend wurde dieses lange Spiel von insgesamt 75 Minuten erst als es 9:9 stand. Das Schicksal einen schnellen Endes ereilte dann aber leider unsere Mannschaft. Die gegnerische Kombination aus Köln und Viersen ( 34 RLP ) setzte einen schnellen Schlusspunkt mit einem Vierer. 9:13. Schade. Da war mehr drin. Aber so geht`s.

Im dritten Duell kam es zu einem Legerduell der Linkshänder, ohne, dass man herausfand, wem die Bahn oder die Lager der Kugel besser lag. Eine Kombination aus Brühl und Weilerswist ( 11 RLP ) lag anfangs sogar mit 6:0 gegen unsere Bouler zurück. Das lag daran, dass wir uns zufälligerweise vor dem Turnier u.a. auch auf dieser etwas langsameren Bahn eingespielt hatten. Glück muss man haben. Das dauerte aber nicht lange an. Der Gegner kam immer besser mit dem Boden zurecht und nach vier weiteren Aufnahmen gingen sie erstmals mit 6:7 in Führung. Der Vorster Konter auf ein 8:7 dauerte nicht lange an, denn das rheinische Duo  legte den totalen K.O. mit einem Sechser hin. 8:13. Lange und zerknirschte Gesichter folgten dieser letzten Aufnahme.  0:3 nach drei Spielen, Sonnenschein pur, aber nur am Himmel.

Nun hieß es mit einem guten zweiten Teil wieder in die Spur zurückzufinden. Die bisherigen Spiel waren teils hart umkämpft und die Vorster waren kein Futter für die erfahreneren Gegner. Jetzt folgte ein Duo aus Bonn mit 6 RLP. Chancen? Ja! Schnell gingen Lydia und Horst in sechs Aufnahmen mit 12:0 in Führung. Wahnsinn nach den ersten drei Spielen. Nicht zu früh freuen wurde heute mal wieder bewiesen, denn die Bonner legten nach mit 2, dann 3 und mit 4 Punkten ( per Sauschuss ) je Aufnahme. Plötzlich stand es 12:9. Glück hatte unser Team als der Gegner leer gespielt war und Horst den letzten Punkt legte. Damit gelang der erste Sieg zum 13:9.  

Teil 4 ging über die maximal Zeit von 75 Minuten plus zwei Aufnahmen. Ein erneutes Bonner Pärchen mit ebenfalls 0 RLP stand auf dem Platz und war ein hartnäckiger Kontrahent. Zum vierten Mal ( und heute nicht zum letzten Mal ) gingen die Vorster mit 1:0 in Führung, mussten aber bald einem 1:3, dann sogar einem 2:6 Rückstand hinterher laufen. Ab dem 3. Punkt drehte sich die Partie. 6:6; 9:6 und 10:6, später 10:7 und 11:7  hieß es kurz vor dem Abpfiff. Nun hieß es in noch zwei Partien diesen Vorsprung zu halten. Entsprechend wurde viel Gehirnschmalz bei jedem Punkt verbraucht, um die jeweils richtige Entscheidung auf beiden Seiten zu treffen. Jede Mannschaft gab nur einen Punkt ab und Lydia und Horst hatten ihr zweites Spiel mit 12:8 gewonnen. Jetzt stand es nur noch 2:3 und geringe Chancen auf die Teilnahme an der NRW Meisterschaft keimten auf.

Dies sollte sich im letzten Match entscheiden. Die Vorster trafen auf einer Bahn, auf der man schon morgens gespielt hatte, auf ein Duo aus Neunkirchen-Seelscheid, die 23 RLP auf dem Buckel hatten. Waren die Runges daher chancenlos? Nein. Zum sechsten Mal gingen sie heute in Führung, sogar nach zwei Aufnahmen deutlich mit 5:0. Der Gegner fing sich, kam mit der „Kullerbahn“ besser zurecht und schaffte nach vier weiteren Aufnahmen eine 6:7 Führung. Kein Grund zur Sorge für unser Team. Mit perfektem Legen holten sich die Vorster 4 Punkte und lagen mit 11:7 vorn. Danach ließen sie nichts mehr anbrennen und setzten nach zwei weiteren Aufnahmen den Schlusspunkt zum 13:8.  Am Ende des Tages ( von 10 bis 19 Uhr )  und sechs Spielen lagen sie als 25. mit 3:3 Siegen / Niederlagen im Mittelfeld. Mit dem selben Ergebnis landeten noch zwei Teams auf den Qualifizierungsrängen 15 und 16. Sie hatten jedoch die höheren Buchholzpunkte als unsere Vorster. Soweit lagen sie also gar nicht entfernt von diesen Rängen.

Ein schönes und versöhnliches Ende nach der Mittagszeit und mit zufriedenen Minen fuhren alle Beteiligten nach Hause. Wieder etwas dazu gelernt auf fremden Plätzen und gegen neue unbekannte Mannschaften.

Anekdote am Rande: Wolfgang hatte sich als Ersatzspieler angemeldet. Konnte aber nicht spielen, da es im Gegensatz zu einem Ligaspiel nicht erlaubt ist, während oder nach einem Spiel den ( hier ) männlichen Partner zu ersetzen. Das wussten wir nicht und so beschränkte sich Wolfgang aufs coachen.

Boule claque.

Kaarst, den 9.6.2017
Wolfgang Dietrich   

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Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Saison – Harry Ziegert und Wolfgang Dietrich beim Doubletten Turnier „Viersen Ouvert „ an Fronleichnam
 
Nach der sehr guten Vorstellung unserer Doubletten Lydia und Horst Runge sowie Bernard Mang und Wolfgang Dietrich beim Düsseldorfer Festival de Pétanque lief es am Donnerstag in Viersen noch ein Stückchen besser. Beide Spieler hatten eine Premiere zu feiern. Erstmalig in ihrer jungen Spielpraxis beendeten sie ein Turnier mit mehr Siegen als Niederlagen. Nach einem zwischenzeitlichen 3:0 sah die Bilanz am Ende des Tages mit 3:2 Siegen/Niederlagen dennoch sehr positiv aus. Der dritte Sieg im dritten Spiel katapultierte sie auf den 10. Platz von 89 Doubletten. Da freute sich selbst Petrus und ließ anschließend eimerweise zwar keinen Sekt aber dafür genügend Wasser auf die Spieler kippen.
 
Auf dem großen Gelände des Viersener Pétanque Club war schon früh viel Aktivität. Kurz nach 10 Uhr ging es los für die Vorster. Ein Paar aus Gelsenkirchen-Buer ( Bezirksklasse Ruhrgebiet ) war der erste Gegner. Schnell gingen Harry und Wolfgang mit 5:0 in Führung, aber die beiden Kontrahenten ließen sich nicht abschütteln und kamen immer wieder heran. Nach 60 Minuten kam der Abpfiff und noch zwei Aufnahmen waren zu spielen. Wir hielten den Vorsprung und legten mit der letzten Kugel auch den 13. Punkt. Am Ende stand ein 13:9 Erfolg über die beiden Spieler auf dem Tableau.
 
Nun wurde es hitziger. Das erste Spiel noch im Schatten, das zweite mitten auf dem Platz in praller Sonne. Dazu noch ein jugendlicher Gegner vom Heimatverein, die beide im NRW Kader stehen und schon so manchen Titel in ihren Altersklassen errungen hatten. War eine Klatsche zu erwarten? Nach 0:4 in der ersten Aufnahme sah es so aus. Aber heute war mit uns zu rechnen. Über 4:4 gingen wir erstmalig mit 5:4 und 8:4 in Führung. Danach erfolgte wieder der Ausgleich zum 8:8, aber schnell holten wir wieder in zwei Aufnahmen drei zusätzliche Punkte. Über einen erneuten Ausgleich gelangten wir aber am Ende doch noch zu einem 13:11 Sieg über das junge und talentierte Duo. Auch dieses Match dauerte 60 Minuten und war flankiert von aufmunternden Worten der Vereins- und Familienmitglieder der beiden Jugendlichen. Wir hatten auch zwei Fans am Spielfeldrand. Ulla und Dieter Rinne kamen per Fahrrad nach Viersen und beklatschten unsere Erfolge.
 
Im dritten Match erwarteten uns ein gemischtes Duo vom BC Krefeld. Beide spielen in der Bezirksliga, also zwei Klassen höher. Im Laufe des Spiels wollten wir uns schon spaßeshalber auf ein 10:10 als Ausgangspunkt für den letzten entscheidenden Teil unseres Spiels einigen, da jegliche Führung im Anschluss sofort wieder ausgeglichen wurde. 2:2, 4:4, 6:6, 8:8, dann aber ein 11:8 Vorsprung auf Vorster Seite. Der Gegner war gut im Legen und Schießen und kam wieder heran, ging sogar mit 12:11 in Führung. War`s das? Nein. Harry legte besser als die gegnerische Legerin und lockte auch dem Schießer alle Kugeln aus den Händen, sodass wir mit der letzten Kugel „ nur „ noch den zweiten Punkten legen mussten. Das gelang auch mit der letzten Kugel und somit stand ein 13:12 Sieg zu Buche. Zwischenstand wie oben erwähnt 3:0 und der vorübergehende 10. Platz. Wow! Von diesem Tabellenbild schoss ich ein Erinnerungsfoto.
 
Nun wurde es naturgemäß immer schwieriger. Unter den ersten 12 Mannschaften mit je 3:0 Sieggen lasen wir nur prominente Namen. Mit Klaus Maciuga ( Deutscher Ranglistenspieler Nr. 198 und Gewinner mehrerer Turniere ) und Jürgen Martin hatten wir ein ordentliches Kaliber vor der Brust. Unglücklicherweise mussten wir dieses Spiel zum ersten Mal auf einem sehr weichen Boden mit irre viel Schotter bestreiten. Die Kugel flog, kam auf den Boden auf und blieb kurz danach liegen. Dieses Hochportée Spiel beherrschten beide Gegner perfekt und wir sahen schnell alt aus. Über 5:0, 7:0 und 7:2 hieß es am Ende 13:2 für das Mühlheimer Team. Pünktlich mit der letzten Kugel fing es an zu regnen. Anfangs Regen, in Folge ein Gewitter und Regengüsse, die die Plätze in Seenlandschaften verwandelten.   

Nach einer langen Unterbrechung machten wir uns auf zum letzten Kampf. Wieder auf unserer, die
sich aber nach dem Regen völlig anders verhielt. Die einst trockene Bahn war zum Schlammfeld
mutiert und so mussten wir uns wieder gegen ein Team vom BC Krefeld mit Hochportée Würfen
beweisen. D
as gelang nicht so gut, viel besser bei der gegnerischen Legerin, die uns verzweifeln ließ.
Ein schneller 12:0 Vorsprung war das Ergebnis unserer vergeblichen Bemühungen. Erträglich konnten
wir es noch gestalten, indem wir in zwei Aufnahmen je zwei Punkte einfuhren, aber am Ende stand
es 4:13.


Dennoch waren wir beide sehr zufrieden. Dieses Mal wurden wir nur von Petrus nass gemacht,
Bezüglich des zukünftigen 3. und 4. Ligaspieltags in Viersen haben wir genügend unsere Stärken
und Schwächen erkennen können. An denen wird jetzt mit der gesamten Lizenzabteilung gearbeitet.

Boule claque
 
Wolfgang Dietrich 16.6.2017
Viersen

Festival de Pétanque am Düsseldorfer Rheinufer 

Der Eine gewinnt am Anfang und fliegt schnell raus – der Andere verliert und kommt ins Achtelfinale – Verkehrte Welt

Die beiden Doubletten Lydia und Horst Runge sowie Bernard Mang
und Wolfgang Dietrich
standen überpünktlich am Samstagmorgen
kurz
vor 9 Uhr am Düsseldorfer Rheinufer, um sich mit nationalen
und internationalen
Cracks der Pétanque Szene zu messen.
Bei Spielbeginn um 11 Uhr standen sich100 Doubletten auf
100 Feldern gegenüber.

Bernard und Wolfgang trafen auf eine Team aus Lübeck.
Runges hatten es mit jungen Wilden aus Belgien zu tun,
die auch kurzen Prozess mit unseren Vorstern machten.
Jeder Schuss saß haargenau und schnell verloren sie ihr
Match mit 13:1. Hingegen legten Bernard und Wolfgang
einen neuen persönlichen „Rekord„ hin. Sie gewannen
erstmalig ein Auftaktmatch. Ein wenig zähflüssig am Anfang,
in der Mitte ein Vier Punkte Gewinn, der bis zum Ende
gehalten wurde und so gewannen sie mit 13:5 und standen
im sogenannten A-Finale der 50 Gewinner.

In der zweiten Runde wurden für sie dann aber auch die Grenzen
klar gezogen. Zwei Franzosen aus Belgien benötigten nur drei 
Aufnahmen ( 6, 6 und 1 Punkt ), um in der Rekordzeit von
18 Minuten die anfängliche Euphorie in einen tiefen Sturz
in die Realität zu verwandeln. Uns blieb nur übrig, ihnen gute
Restaurant Empfehlungen für die Altstadt mit auf den Weg zu
geben. Dienst am Kunden.

2 Doubletten

Runges konnten hingegen einen 13:9 Sieg verbuchen und standen nach zwei Partien auch mit 1:1 zu Buche, waren jedoch im D-Finale, wohingegen Bernard und Wolfgang dank der Niederlage im C-Finale landeten und eine Cadrage ( also Qualifizierung für die letzten 32 Teams ) spielen mussten. Auch diese Partie ging mit 5:13 verloren, obwohl wir nach zwei Aufnahmen mit 4:0 führten und unsere Gegner mit dem Platz bis dahin nicht klar kamen. Das wendete sich aber zu deren Gunsten und deren exzellenter Schießer musste nicht mehr die Fehlwürfe seines Legers ausbügeln sondern konnte seinem Namen gerecht werden. Damit war für uns das Turnier Ruck-Zuck beendet. Das alte Sprichwort vom „ Wer 1:0 führt, der stets verliert!“ kam mir dabei in den Sinn.

Runges hingegen kämpften sich weiter tapfer durch die D-Gruppe. Einem Pärchen aus Freiburg boten sie Paroli unterstützt von Bernard und Wolfgang und kamen über ein 8:11 zum 12:11. Danach folgte noch der Ausgleich und ein letzter vergeblicher Schuss der Gegenseite erbrachte den viel umjubelten 13:12 Sieg für Lydia und Horst.  Sie ließen noch einen 13:9 Sieg folgen und standen in der fünften Partie im Achtelfinale!

Auch hier erlahmte ihr Kampfgeist nie. Ein guter Gegner legte auf 8: 3 vor, dennoch robbten sie sich heran und erst am Ende stand es 13:10 gegen unser Team. Da war es kurz vor 19 Uhr. 8 Stunden Boule gingen für sie zu Ende.

Eine wunderbare Kulisse am Rhein, herrliches Wetter, viele Spieler und Gegner von denen man lernen konnte. Der Boden war wie die gemachten Erfahrungen – steinig bis sehr steinig.  

Wolfgang Dietrich

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Leider kamen wir nicht nach Kamen
 
Wieder einmal versuchten drei Vorster Bouler ( Null Ranglistenpunkte ) die Qualifikation zur NRW Meisterschaft in der Triplette zu schaffen. Am frühen Pfingstsamstag machten sich Ago Lepore, Andreas ( Harry ) Ziegert und Wolfgang Dietrich auf den Weg nach Krefeld, um sich mit 33 anderen Teams um 16 begehrte Plätze zu bemühen. Im positiven Fall hätten wir gleich am darauffolgenden Tag nach Kamen gemusst, um dort 64 Teams aus ganz NRW gegenüber zu stehen. Um es vorweg zu nehmen – wir konnten den Sonntag mit unseren Familien verbringen! Mit zwar 3:3 Siegen / Niederlagen belegten wir mit 10 anderen punktgleichen Teams den Platz 22 und waren dank der geringeren Buchholzpunkte nicht auf Platz 13 wie das beste 3:3 Team. Der Reihe nach:
 
Im ersten Match standen wir drei Bochumer Spieler ( 69 Ranglistenpunkte ) gegenüber, die uns relativ kurz und schmerzvoll mit 13:2 besiegten. Manko an unserem Spiel war die Uneinigkeit über so manche Reaktion auf gut platzierte Kugeln des Gegners. So kam eine gewisse Unzufriedenheit während des Spiels auf und die Köpfe rauchten. Nach dem Spiel wurde die Situation besprochen und nach Einsicht aller drei Bouler wurden die Reglen klarer festgelegt. Ab diesem Moment lief es besser.
 
In der zweiten Runde trafen wir auf drei Leichlinger ( 12 Ranglistenpunkte ) Bouler. Nach zwischenzeitlichen 9:4 Rückstand, der Punkt für Punkt zu diesem Ergebnis kam, setzten wir unser Highlight in diesem Spiel. 6 Punkte – die maximal Punktzahl und wir führten plötzlich mit 11 : 9! Leider krönten wir unser Zwischenhoch nicht und versemmelten dann die nächste Aufnahme. Der Gegner holte sich die vier fehlenden Punkte in einer Aufnahme zurück. So stand es am Ende 13:11 für Leichlingen und wir hatten ein 0: 2 auf unserem Konto. Kamen rückte in die weite Ferne.
 
Der Boule Gott war uns hold und wir bekamen das einzige Freilos zugelost. So stand es nach drei Partien 1:2.
 
In Runde 4 gelang uns ein überraschender Erfolge gegen ein Wuppertaler Terzett ( 15 Ranglistenpunkte ), die wir relativ klar beherrschten und kontinuierlich und geduldig unseren Vorsprung ausbauten oder beibehielten. Der erste „echte“ Sieg mit 13:4 stand zu Buche. Zwischenstand nach vier Runden 2:2 ! Läuft da doch noch etwas in Richtung Kamen? Hoffnung keimte auf.
 
In Runde 5 waren die Gegner aus drei verschiedenen Klubs, die sich gegen uns nach einem langen Fight am Ende klar mit 13:5 durchsetzten. Hüben wie drüben wurde sehr gut gelegt und aber auch sehr gut geschossen. Nun war die Endrunde passé. 2:3 klang nicht nach Qualifikation.
 
Im sechsten und letzten Match konnten wir unbeschwert einer Wermelskirchener Triplette ( 15 Ranglistenpunkte ) Paroli bieten. Harry oder Ago legten sehr gut, der gegnerische Leger ebenfalls, aber wir schossen fast alles weg und legten beim Schuss sogar meistens noch den Punkt. Das führte nach 70 Minuten Spielzeit zu einem klaren 13:4 Erfolg nach zwischenzeitlichem 9:0 Vorsprung für das Vorster Team. So standen am Ende 3 Siege 3 Niederlagen gegenüber. Zehn anderen Mannschaften passierte das gleiche und die Buchholzpunkte und / oder die Punktedifferenz mussten über die genauen Plätze entscheiden. Wie bekannt landeten wir dabei auf Platz 22 von 33 Teams.
 
Das erste Team aus Bochum und das gemischte Team aus Runde 4 landeten auf den Plätzen 12 und 16. Sie erreichten am folgenden Tag die Plätze 48 und 61 von 64 NRW Mannschaften. Man sieht also, dass wir gegen gute Gegner verloren haben, aber selbst bei einer Qualifikation wären wir sicherlich nur im unteren Teil der Tabelle aufgetaucht. Der Weg ist weit bis zum Mittelfeld! Dennoch hat der Tag Spaß gemacht, Erfahrungen gebracht und die Erkenntnis, dass man sich vorher und während des Spiels über die Spielstrategie im Klaren sein muss. Das bringt nur die Übung über Turniere, damit es zur Routine wird. Wir sind auf dem besten Weg dorthin.
 
Boule claque.
 
Wolfgang Dietrich

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2. Kreisligaspieltag
 
Hallo liebe Bouler und interessierte Tennisspieler,

am 28.5.2017 fand auf unserer Anlage der zweite Spieltag der Kreisliga B im Boulesport statt. Parallel setzten auch die Tennis Asse ihre Medenspiele fort. Quasi full house am Sonntag.

Der Spieltag hatte nicht nur wettertechnische Kapriolen zu bieten sondern auch unser Kugelsport. Neben Bewölkung, einem 30-minütigen Regenguss, anschließender tropischer Schwüle mit abschließendem prallem Sonnenschein, so gingen auch die Spiele vonstatten.

Das erste Duell der Vorster fand auf den Bahnen 1 bis 3 gegen Geldern 3 Statt. Die beiden Tripletten gingen mit einem 1:1 Zwischenstand ( 13:1 und 8:13 ) in die nächsten Doubletten Duelle hinein. Hier beherrschten unsere eingesetzten Spieler die Gäste deutlich mit drei Siegen ( 2 x mit 13:2 und 13:5 ), so dass am Ende ein 4:1 Sieg zu Buche stand. Ein perfekter Auftakt, der vielversprechend war.

Nach einer kurzen Pause ging es gegen Geldern 2 auf den Bahnen 10 bis 12 weiter. Hier hatte der Wettergott in den letzten Tagen vor diesem Spieltag das Gras wachsen lassen. Bahn 12 war leider zur Graswiese mutiert. Unsere Gegner waren sehr stark und wir mussten alle unsere Fähigkeiten, Geduld und abwechselnd auch unsere Angriffslust in die Waagschale werfen. Hier stand es nach den beiden Tripletten 1:1 ( 13:11 und 7 : 13 ). Nun wurde es eng und sehr spannend, da wir auch eine Doublette mit 13 : 6 verloren. Sollten wir den Sieg aus der Hand geben? Nein, mit einer enormen Energieleistung schafften die beiden Doubletten noch die Wende zum 3:2 Sieg. ( 13:9 und 13:10 ). Es war aber verdammt eng zum Schluss und der Beifall der anwesenden Mitglieder aus der Bouleabteilung brannte auf.

Parallel verlor überraschenderweise der Ligafavorit Viersen gegen Geldern 3 mit 3:2. In diesem Moment führten wir die "Blitztabelle" mit 4:0 Siegen an. Das entscheidende Duell gegen Viersen stand auf den mittlerweile heißen Bahnen 7 bis 9 an. Leider wurden die beiden Tripletten nicht zu einem heißen sportlichen Duell, denn die Gegner dominierten unsere Teams klar. Alles, was gelegt wurde, konnte der gegnerische Spieler immer irgendwie entfernen und in Punkte für sein Team umwandeln. So stand es 0:2 ( 4 :13 und 8 : 13). Konnten die Doubletten das Ruder herumreißen? Leider nicht, denn neben den beiden Niederlagen ( 13:6 und 13: 4 ) stand nur ein abschließender Sieg mit 13:9 entgegen. 1:4 stand es am Ende und bedeutet Platz 2 in der Liga, allerdings punktgleich mit Viersen, lediglich durch das schlechtere "Torverhältnis" getrennt.

Dieser Spieltag verlangte von allen Spielern auf der Anlage eine gesunde Konstitution und auch Spielvermögen. Mit dem Ergebnis müssen wir zufrieden sein. Vor der Saison hätte man noch nicht vom 2. Platz nach der Hälfte aller Partien geträumt. Weiter so - Boule Claque.

Weiter geht es nun am 3.9. in Viersen.

Heute spielten für den Verein:

Ulla Rinne, Lydia Runge, Sigrid Amtsberg, Ago Lepore, Bernard Mang, Horst Runge, Rolf Schäfer, Andreas ( Harry ) Ziegert und Wolfgang Dietrich.

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Boule-4
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Boule-Turniere in Erkrath und Düsseldorf

Hallo,
 
Gerlind, Ago und Wolfgang haben an Bouleturnieren in Erkrath und Düsseldorf teilgenommen und jeweils zweimal gewonnen. Es ist immer interessant und lehrreich auf fremden Plätzen mit neuen Gegnern zu spielen, auch wenn sie stärker sind. Wolfgang hat über die Turniere berichtet (siehe unten).
 
Viele Grüße
 
Hans

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Zwei Turniere innerhalb einer Woche - einmal im Regen und einmal bei Sonnenschein - jeweils 2:4 Siege

Das Boule ein so genannter Outdoor Sport ist, bekamen Gerlind, Ago und Wolfgang am 1. Mai in Erkrath zu spüren. Den ganzen Tag über nieselte es und nach 8 Stunden Aufenthalt war nichts mehr trocken, selbst der Humor nicht mehr.

An diesem Turnier nahmen 56 Tripletten teil und es fanden 6 Spiele statt. Am Ende des Tages befanden wir uns mit 2:4 Siegen / Niederlagen auf Platz 39 wieder. Wir waren das drittbeste Team mit dieser Punktzahl dank unserer schwereren Gegner, gegen die wir immer knapp verloren haben. Preisgeld gab es dafür nicht, aber kostenloses Lehrgeld. Unser bestes Spiel lieferten wir gegen einen starken Gegner ab, der zwischenzeitlich schon mit 10:4 in Führung lag. Wir holten kontinuierlich auf und nach 75 Minuten stand es 11:11. Mit der letzten Kugel legten wir den Siegpunkt zum 12:11.

Am 5. Mai spielten Gerlind und Wolfgang um die NRW Qualifikation Doublette in Düsseldorf. Hier gingen 60 Teams an den Start und nur 16 Mannschaften qualifizieren sich für die NRW Meisterschaft, die dann im Anschluss zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigt. Ein im Moment hoffnungsloses Unterfangen für uns. Bei schönstem Wetter starteten wir wie gewohnt mit einer Niederlage gegen ein Team aus Lintorf, welches in der Deutschen Rangliste 37 Pubkte hat. Nach der Niederlage legten wir uns ins Zeug. Gegen zwei Wuppertaler Bouler mit 14 Ranglistenpunkten setzten wir uns klar durch.

Leider hielt die Euphorie im dritten Spiel nicht lange an. Wir wurden quasi von einem jungen Mann, der seit 6 Monaten boult „erschossen“. Egal wohin die Kugel flog, er ballerte sie von dannen. Dennoch gaben wir zäh immer nur einen oder zwei Punkte ab, so dass auch dies ein langes Match wurde, aber am Ende mit einem klaren 13:4 Erfolg für den Gegner.

Das nächste Spiel war das ungemütlichste. Ein „Sympathikus“ lenkte uns mit seinen ballettartigen Verrenkungen und Aussprüchen so ab, so dass wir den Faden verloren und nie ins Spiel fanden. Klare Niederlage und 1:3. So kann es gehen, wenn der Gegner einem auf die Nerven geht. Daraus sollten wir lernen.

Nach zwei weiteren Niederlagen trafen wir zum Schluss auf ein Krefelder Pärchen mit 7 Ranglistenpunkten. Gerlind legte in Hochform und die gegnerische Schießerin biss sich daran die Zähne aus, speziell weil sie auf
9 bis 10 Meter nur mit Gewalt die Kugel durch die Gegend schoss. Das fiel uns in den ersten Aufnahmen sofort auf. Ein Fünfer brach ihnen dann das Genick. 9:4. Danach zogen wir Punkt für Punkt von dannen. Am Ende freuten wir uns über einen taktischen Sieg bei bester Abendform und hatten 2 Siege auf dem Konto stehen.

Bei beiden Turnieren hieß der Sieger Moritz Rosik, der vor kurzem WM Dritter in der Doublette wurde.



Unsere Boule-Abt. in der Presse
 
Boule-Turnier

Quelle: Kaarster Stadtspiegel vom 29.4.2017

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Extratipp

 Quelle: Kaarster Stadtspiegel vom 1.6.2016

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